Fimreife Verfolgungsfahrt

Beamte des Autobahnpolizeireviers Bühl kontrollierten am Donnerstag gegen 23:45 Uhr auf der A5 einen Mercedes, der zwischen den Anschlussstellen Bühl und
Baden-Baden auf dem Standstreifen unzureichend gesichert parkte. Da sich der 37 Jahre alte Fahrer sehr unkooperativ zeigte, wurde eine weitere Streifenbesatzung der Bundespolizei hinzugerufen. Auch diesen Beamten gelang kein Zugang zu dem Mann, der die Fenster nicht öffnete und seinen Dokumente nicht aushändigte. Im Laufe der Kontrolle beschleunigte der Mann seinen Wagen plötzlich und versuchte, davon zu fahren. Zunächst gelang es den beiden Streifenwagen den Flüchtenden  zu stoppen, obwohl er die Polizeifahrzeuge durch das Fahren von Schlangenlinien am Überholen hindern wollte. Der Mann setzte nach dem Anhalten auf der Fahrbahn Richtung Karlsruhe rückwärts und stieß dabei mit dem Streifenwagen zusammen. In der Folge flüchtete der Mann weiter und verließ an der Tank- und  Rastanlage Baden-Baden die Autobahn. Weiter verfolgt, fuhr er über die B3, die K 3761 und anderen Straßen in Richtung Rheinmünster. Dort war bereits eine  Streifenwagenbesatzung positioniert, deren Besatzung beim Erkennen des flüchtigen Fahrzeuges einen Stopp-Stick ausbrachte. Beim Überfahren dieses Anhalte-Systems wurden die linken Reifen des Mercedes beschädigt. Kurz vor Stollhofen konnte der Flüchtende dann durch den Einsatz mehrerer Streifenwagen angehalten und festgenommen werden. Bei ihm konnte, außer einer minimalen  alkoholischen Beeinflussung, kein nachvollziehbarer Grund für die Flucht festgestellt werden. Der Führerschein des 34-Jährigen wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt. Auf seiner Flucht überfuhr der Mann mehrere rote Ampeln und gefährdete den Gegenverkehr. Personen, die durch den Mann gefährdet wurden, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 07223 / 990970 bei den Beamten des Polizeireviers Bühl zu melden. (red)